Rotwein aus Italien

Preis
Hersteller
Jahrgang
Region
Lage/Gebiet
Ausbau
Rebsorte(n)
Format
Alkoholgehalt
Speiseempfehlung
Weinstilistik
Geschmack
Petra Rosso Toscana IGT Petra 2013
,75 L

Petra Rosso Toscana IGT Petra 2013 38,90 für 0,75 L, inkl. MwSt, zzgl. Versand

Südtiroler Vernatsch DOC Fass Nr. 9 Kellerei Girlan 2016
,75 L

nicht mehr lagernd Südtiroler Vernatsch DOC Fass Nr. 9 Kellerei Girlan 2016 9,60 für 0,75 L, inkl. MwSt, zzgl. Versand

Rocca di Frassinello Toscana Rosso IGT 2012
,75 L

nicht mehr lagernd Rocca di Frassinello Toscana Rosso IGT 2012 27,90 für 0,75 L, inkl. MwSt, zzgl. Versand

Südtiroler Cabernet DOC Riserva Lageder 2013
,75 L

Südtiroler Cabernet DOC Riserva Lageder 2013 14,60 für 0,75 L, inkl. MwSt, zzgl. Versand

Paleo Rosso Toscana IGT Le Macchiole 2013
,75 L

nicht mehr lagernd Paleo Rosso Toscana IGT Le Macchiole 2013 69,90 für 0,75 L, inkl. MwSt, zzgl. Versand

L'Alano Chianti DOCG Graf Toggenburg Poggio Rozzi 2015
,75 L

L'Alano Chianti DOCG Graf Toggenburg Poggio Rozzi 2015 9,90 für 0,75 L, inkl. MwSt, zzgl. Versand

Tignanello Toscana Rosso IGT Antinori 2015
,75 L

nicht mehr lagernd Tignanello Toscana Rosso IGT Antinori 2015 73,00 für 0,75 L, inkl. MwSt, zzgl. Versand

Bolgheri Rosso DOC Le Macchiole 2015
,75 L

Bolgheri Rosso DOC Le Macchiole 2015 18,40 für 0,75 L, inkl. MwSt, zzgl. Versand

Petra Toscana Rosso IGT Petra 2008
,75 L

Petra Toscana Rosso IGT Petra 2008 42,90 für 0,75 L, inkl. MwSt, zzgl. Versand

Ulrico Chianti Riserva DOCG Graf Toggenburg Poggio Rozzi 2013
,75 L

Ulrico Chianti Riserva DOCG Graf Toggenburg Poggio Rozzi 2013 16,90 für 0,75 L, inkl. MwSt, zzgl. Versand

Chianti Classico DOCG Riserva Brancaia 2013
,75 L

Chianti Classico DOCG Riserva Brancaia 2013 18,90 für 0,75 L, inkl. MwSt, zzgl. Versand

Eccellenza Rosso Toscana IGT Graf Toggenburg Poggio Rozzi Conte Toggenburg 2015
,75 L

nicht mehr lagernd Eccellenza Rosso Toscana IGT Graf Toggenburg Poggio Rozzi Conte Toggenburg 2015 42,80 für 0,75 L, inkl. MwSt, zzgl. Versand

Südtiroler Cabernet DOC Istrice Elena Walch 2014
,75 L

Südtiroler Cabernet DOC Istrice Elena Walch 2014 21,80 für 0,75 L, inkl. MwSt, zzgl. Versand

Barbaresco DOCG Vallegrande Ca' del Baio 2014
,75 L

nicht mehr lagernd Barbaresco DOCG Vallegrande Ca' del Baio 2014 23,50 für 0,75 L, inkl. MwSt, zzgl. Versand

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Rotweine aus Italien – würzig, üppig, elegant und komplex

Wer von Italien redet, redet schnell auch vom italienischen Rotwein – das sonnenverwöhnte Mittelmeerland produziert edle, vollmundige und charakterstarke Rotweine wie Amarone, Brunello und Barolo, ebenso wie spritzig-leichte, sommerlich Weine wie Bardolino und Vernatsch. Traditionskellereien und Jungwinzer sind zunehmend bestrebt, die Besonderheiten der einzelnen Weinbauzonen, des Terroirs und des örtlichen Klimas in ihren Erzeugnissen zur Vollendung zu bringen. So finden die verschiedenen Regionen Italiens in den besten Weinen ihren Ausdruck.

Die Vielfältigkeit im italineischen Weinbau lässt charakterstarke Rotweine entstehen.

Das Weinland Italien ist besonders für seine Vielfältigkeit bekannt. Mit den meisten autochthonen Rebsorten der Welt, hat das Bel Paese für jeden Weinliebhaber etwas zu bieten, dies gilt vor allem bei italienischem Rotwein, der durch internationale Rebsorten wie Blauburgunder, Merlot, Cabernet Sauvignon, Syrah und noch vielen mehr an Facettenreichtum gewinnt.

Die großen drei Rotweinklassiker – Amarone, Barolo, Brunello

Die drei großen Rotweine aus Italien sind der Brunello di Montalcino aus der Toskana, der Barolo aus dem Piemont und der Amarone della Valpolicella aus dem Veneto.

Der Amarone aus dem Veneto

Der kraftvolle, wuchtige Amarone-Wein wird im Anbaugebiet von Valpolicella bei Verona erzeugt. Er gilt als der beste und hochwertigste Wein des Veneto. Die Trauben der roten Rebsorten, die für den Amarone verwendet werden, wie zum Beispiel Corvina Veronese, werden zunächst luftgetrocknet und erst nach enigen Monaten, sobald die Trauben bis zur Hälfte ihres Gewichts verloren haben vinifiziert. Das Ergebnis dieses Amarone-Verfahren, das im Italienischen Appassimento genannt wird, ist ein ausgesprochen voller, kräftiger Rotwein mit ausgeprägter Frucht und bemerkenswerter Struktur – ein großer italienischer Rotwein mit Charakter, der neben der dichten Frucht angenehm nach Bittermandeln schmeckt - deshalb auch der Name Amarone della Valpolicella, der "Bittere" aus dem Valpolicella.

Nicht nur in Italien, sondern weltweit rangieren Amarone-Weine von verschiedenen venezianischen Herstellern auf den Spitzenplätzen beim Rotwein-Ranking. Hervorragende Amarone und Valpolicella Weine produzieren Winzer wie Igino AccordiniCorte Figaretto und vor allem das etablierte Weinhaus Bertani – dieses traditionelle venezianische Unternehmen hat maßgeblich dazu beigetragen, dem Amarone Wein seinen Platz in der Liste der weltbesten Rotweine zu sichern.

Nebbiolo par excellence als Barolo aus dem Piemont

Aus der norditalienischen Region Piemont kommt der Barolo, ein reinsortiger Nebbiolo, der ausgesprochen komplex und tiefgründig ist. Der Barolo hat seinen Namen von der staatlich geregelten Weinbauzone Barolo DOCG, mit dem Dorf Barolo als Zentrum in der piemontesischen Kommune Langhe, wo sich zahlreiche, meist kleine Erzeuger um ausgesprochen edle Nebbiolo-Weine bemühen. Unter diesen Barolo-Winzern sind polarisierende Traditionalisten und etablierte italienische Rotwein-Hersteller mit modernem Ansatz. Beide haben durch ihre erstklassigen Barolos – egal wie verschieden sie auch sein mögen - international eine große Fangemeinde geschaffen und das Bewusstsein für italienischen Spitzenwein erweitert.

Große traditionelle Barolo-Weine verlangen dem Weintrinker ab, sich vollkommen auf ihn einzulassen – er ist nicht gefällig wie toskanische oder süditalienische Rotweine, sondern überwältigt zunächst mit seinem ausgeprägten Tannin und dem ungewöhnlich hohen Säuregehalt, hat Ecken und Kanten und verlangt Kenntnis und Aufmerksamkeit. Im Italienischen werden deshalb anspruchsvolle Barolo-Weine auch „vini da meditazione“ genannt.

Glücklicherweise gibt es aber von bekannten Erzeugern des Barolo, wie beispielsweise Sandrone, auch Nebbiolo Weine, die im kompakten Eichenholzfass, dem Barrique-Fass, ausgebaut werden und mit etwas weicheren Vanillenoten und breiterem, samtigerem Körper zugänglicher sind – Barolo-Weine ideal für Einsteiger!

Überzeugte Liebhaber und Kenner des Barolo gehören allerdings der Fangemeinde des Ausbaus im großen Eichenholzfass an, und dem kraftvollen, vielschichtigen und ungestümen Barolo, der daraus hervorgeht – und erst nach Jahren der Flaschenlagerung einen tiefgründigen, harmonisch gereiften Tropfen ergibt, der die Geschmacksknospen von Rotweinliebhabern zum Erblühen bringt.

Der Brunello di Montalcino – Bester Sangiovese aus der Toskana

Aus dem idyllischen Montalcino-Gebiet in der Toskana kommt der Brunello di Montalcino, der dritte der großen Rotweine Italiens. Gekeltert wird er aus hochwertigem Sangiovese Grosso und teils nur in guten Jahren. Der Brunello ist der Klassiker der Rotweinkönige Italiens und weiß auch den moderneren Weintrinker zu gefallen. Mit seinen intensiven Fruchtaromen von roten und schwarzen Beeren im Bukett und seinem üppigen, eleganten Geschmack ist der Brunello als Weinklassiker der edelste Tropfen der Toskana. Erstklassige Brunello-Weine werden von bekannten und traditionsbewussten Winzern ausgebaut wie Collosorbo, Valdicava, Ucelliera oder Casanova di Neri, um nur einige zu nennen.

Wie der Barolo den Nebbiolo-Wein und der Amarone den Valpolicella-Wein hat, so hat der Brunello ebenso einen “kleinen Bruder”. Der Rosso di Montalcino – oft mit genau denselben Vorzügen wie der große Brunello, aber weniger lange gelagert und nicht so kompakt und facettenreich.
Besonders in weniger guten Jahren, an denen die verlangte Spitzenqualität für einen Brunello nicht reicht, sind Rosso di Montalcino Weine erstklassige italienische Rotweine. Das vorgesehene Traubengut für Brunellos geht schließlich komplett in die Produktion der Basis-Linie.

Mit einem Rosso di Montalcino bekommt man in der Regel einen guten, oft frischen und lebendigen Rotwein, der besonders für den Alltag geeignet ist und sofort genossen werden kann.

Die Toskana – mehr als nur Brunello

Überhaupt hat die Toskana viel zu bieten, was Rotwein betrifft – neben den Montalcino-Weinen wird hier der Chianti Classico erzeugt, der wohl berühmteste und bekannteste Wein Italiens. Längst hat der Chianti seinen früheren Ruf als Billigwein in der Korbflasche verloren, und toskanische Winzer wie Casa Brancaia oder Rocca delle Macie liefern heute Chianti Classico Weine, von großer Qualität, die sich neben den drei großen Rotwein-Klassikern Italiens, dem Amarone Wein, dem Barolo Wein und dem Brunello di Montalcino Wein nicht verstecken müssen.

Das Bolgheri und die Maremma – toskanische Rotweine als Bordeaux-Blends

Die toskanische Maremma, Küstenregion und Naturschutzgebiet, hat sich mittlerweile einen Status als neue Starregion in der italienischen Rotwein-Welt erworben. Beispiellos ist die Entwicklung des Bolgheri Sassicaia, eines innovativen italienischen Weines der Tenuta San Guido, der vom Tafelwein des Grafen Mario Incisa della Rocchetta zu einem international bekannten Spitzenwein avancierte und den Trend von Bordeaux-Verschnitten in Italien begründete.

Giovanni Chiappini, der als Nachbar zum Sassicaia-Weingut erstklassige Spitzenweine im Bolgheri – der nördlichen toskanischen Maremma – keltert ist ein wahrer Geheimtipp für zugängliche, breite italienische Spitzen-Rotweine.

Weitere bedeutende Erzeuger aus der Maremma sind Winzerfamilie Antinori, die Tenuta dell’Ornellaia vom ehemaligen Besitzer Ludovico Antinori, Tolaini und die Folonari-Weingüter wie Tenuta di Nozzole, Cabreo und Campo al Mare.

Morellino di Scansano - der Sangiovese-Wein aus dem Süden der Toskana

Ebenfalls als bekannter Rotwein der süd-westlichen Toskana ist der Morellino di Scansano zu erwähnen. Der Morellino ist eigentlich ein Sangiovese, der im Süden der Region von einem regionalen Konsortium mit 22 größeren Weinbetrieben hergestellt wird. Über ein staatliches Dekret änderte sich 1978 die Produktion von Tafelweinen in diesem Gebiet zu dem qualitativ weitaus angeseheneren DOC-Wein. Damit bekommt man aus Scansano Rotweine mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungsverhältnis, die dem Chainti Konkurrenz machen!
Hier sind die Fattoria Le Pupille mit der "La Signora del Morellino" Elisabetta Geppetti als Besitzerin, das Weingut Terenzi und natürlich die Genossenschaftskellerei Vignaioli Morellino di Scansano zu nennen.

Rotwein aus dem alpin-mediterranem Norden Italines

Überraschen mag es manchen, dass aus dem Alpenland Südtirol italienische Rotweine von großer Klasse und starkem Charakter kommen – aber das alpin-mediterran geprägte Gebiet im hohen Norden des Bel Paese profitiert nicht nur von warmen mittelmeer-ähnlichen Sommertagen sondern ebenso von frischen, kühlen Nächten. Im Süden Südtirols reifen vor allem die einheimischen roten Rebsorten Lagrein und Vernatsch zur Vollendung.

Der Lagrein bringt den Charakter Südtirols mit viel dunkler Beerenfrucht und guter Struktur ins Rotweinglas. Starwinzerin Elena Walch im Bozner Umland und die Kellerei Bozen bringen Jahr für Jahr erstklassige Lagrein-Weine auf die Flasche.

St. Magdalener Weine vom St. Magdalener Hügel oberhalb der Landeshauptstadt Bozen oder der Vernatschwein Kalterersee Classico sind traditionelle Südtiroler Rotweine die weit über die Landesgrenzen bekannt sind und nicht nur von italienischen Landesgenossen, sondern auch von internationalen Weintrinkern genossen werden.
Das Weingut Obermoser und Stefan Ramoser vom Fliederhof sind Südtiroler Kleinwinzer mit erstklassigen St. Magdalener Weinen und Lagrein Weinen.

Neben den lokalen Klassikern Lagrein und Vernatsch-Wein bietet Südtirol aber auch strukturreiche Rotweine aus internationalen Rebsorten wie Merlot, Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon, einzeln oder gerne als Blend, wie Starwinzerin Elena Walch mit dem Prestige Cuvèe Kermesse zeigt. Südtiroler Winzer wie Alois Lageder mit dem Cabernet Löwengang oder dem Cabernet Cor Römigberg demonstrieren, dass Südtirol ein beachtlich vielseitiges Weinbaugebiet ist, und Spitzenqualität auf nationalem und internationalem Niveau auch bei Rotweinen liefern kann. Weitere Weinhäuser des Alto Adige mit großartigen Rotweinen sind die Kellerei Tramin mit dem Bordeaux-Blend Loam und die Kellerei Kurtatsch mit dem Merlot-Cabernet Soma, die südlichste Kellereigenossenschaft Südtirols.

Nicht zu vergessen ist der Pinot Nero, der Blauburgunder Südtirols. Die besten Blauburgunder-Weine ganz Italiens kommen aus Mazzon, einer kleinen Weinbauzone im Südtiroler Unterland bei Neumarkt. Gottardi mit dem Blauburgunder Mazzon oder die Kellerei Andrian mit dem Blauburgunder Anrar spielen in der Weinpresse meist auf den Spitzenrängen um den Preis des Besten Pinot Nero Italiens.

Autochthone Rotweineine unter der Sonne des italienischen Südens

Im Süden Italiens bringen die heiße Sonne und die fetten Böden schwere, fruchtkonzentrierte und gehaltvolle Rotweine auf die Flasche. In Apulien erzeugt die Kellerei Podere 29 aus der alten Rebsorte Nero di Troja, einer der ältesten einheimischen Reben Apuliens, konzentrierte, geschmeidige Rotweine, die im Gambero Rosso und anderen italienischen Weinführer große Anerkennung finden. Der Gelso Nero und der Cru-Wein von Podere29, der Gelso D’Oro sind Paradebeispiele süditalienischer Rotweine aus ursprünglichen Rebsorten!

Aus Kampanien kommt der Aglianico del Vulture Titolo von Elena Fucci – dieser Cru-Wein aus der alten, wohl von den Griechen nach Italien gebrachten Rebsorte Aglianico hat alles abgeräumt, was man sich bei italienischen Weinführer nur erträumen kann – und ist doch ein großer Geheimtipp italienischen Premium-Weins.

Von der Mittelmeerinsel Sardinien stammt der Cannonau, ein traditionsreicher sardischer Rotwein aus der Rebsorte Grenache. Dieser typisch sardische Wein ist durchaus ein beliebter Tropfen des Stiefelstaates. Ein Charakterwein des Südens: kräftig, würzig und fruchtintensiv mit ausgeprägten Beerenaromen. Cannonau der Demuro-Brüder aus dem Weingut Vigne Surrau findest du hier.

Italien - das Rotweinland mit den meisten Spitzenweinen der Welt

Natürlich hat Italien als ambitioniertes Rotwein Land noch viele Rebsorten mehr zu bieten - und dabei ist es egal ob rot oder weiß. Das faszinierende am Bel Paese ist schleißlich, dass es das das Land ist, das die weltweit meisten Rebsorten kultiviert und viele davon wachsen ausschließlich und exklusiv in kleinen Weinbauzonen der facettenreichen italienischen Regionen zu großen Weißweinen und Rotweinen heran.

Lo Stivale hat aber noch mehr! Denn in Italien werden die meisten Spitzenweine der Welt produziert – die größte Anzahl davon natürlich in königlichem Rubinrot als große italienische Rotweine, denn ganz klar: Italien ist ein Rotweinland.

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